fine art printmaking
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Henrik Eiben

 

German, 1975

lives and works in Hamburg

 

 

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henrik profile pic

Henrik is known for his colourful geometric sculptures and for his beautiful line and brushstroke works on paper. He has earned international recognition through many solo exhibitions in New York, London, Zurich, Salzburg, Cologne and Berlin.

 

In 2015 Henrik made his first lithographs with Keystone Editions for a corporate commission project, and in 2017 he has created four new gorgeous, colourful images that we have published in editions of 20.

henrik eiben hess 13of20 lithografie

Hess (2017) (Number 13/20)

 

Series of 20 unique works:

2-colour woodcut and lithograph; each image was hand coloured by the artist.

50 cm x 40 cm

 

Printed by Sarah Dudley

 

880.00 €

 

 

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henrik eiben phaedon lithografie

Phaedon (2017)

 

Edition: 20

50 cm x 40 cm

4-colour lithograph

 

Printed by Sarah Dudley, Ulrich Kühle and Hector Collins

 

580.00 €

 

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henrik eiben donnerhall lithografie

Donnerhall (2017)

 

Edition: 20

50 cm x 40 cm

7-colour lithograph

 

Printed by Sarah Dudley

 

580.00 €

 

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henrik eiben lux lithografie

Lux (2017)

 

Edition: 20

50 cm x 40 cm

2-colour lithograph

 

Printed by Sarah Dudley, Ulrich Kühle and Hector Collins

 

580.00 €

 

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eiben in frames

S and U (2015) (from left to right) Click the image for a larger view of each print.

 

Edition: 150, commission for INFOMOTION GmbH

Each image 31 cm x 22 cm

5-colour lithographs printed from stone

 

Collaborating printers: Sarah Dudley for 'U' and Ulrich Kühle for 'S'

 

 

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Henrik Eibens vielseitiges Werk umfasst Skulptur, Wandarbeiten, Malerei und Zeichnung, wobei sich der Entstehungsprozess und das Ergebnis häufig durch ein spielerisches Austesten der Grenzen des jeweiligen Mediums auszeichnen. Er kombiniert unterschiedliche Materialien und Techniken, lässt sie miteinander reagieren und behält hierbei dem Zufall stets ein Türchen offen. Auf diese Weise entstehen Arbeiten, die eine ausgeprägte kompositorische Ausgewogenheit und Präzision aufweisen - gleichzeitig blitzt zwischen den fein ausbalancierten Farben und Formen ein Augenzwinkern auf, das den Werken eine außergewöhnliche Leichtigkeit verleiht. 


Eiben gibt sich nicht mit einem „entweder-oder“ zufrieden, er beansprucht das „sowohl-als auch“, das Verbindende, nicht das Trennende. Dies spiegelt sich in den vier Editionen wider, die in Zusammenarbeit zwischen dem in Hamburg lebenden Künstler und Keystone Editions entstanden. Erstmals mit der Lithografie arbeitend, überträgt er die Formensprache seiner Zeichnungen auf ein neues Medium, wobei die vorliegenden Blätter durch ein starkes Interesse an den Eigenheiten dieser Technik geprägt sind. Die vier sehr individuellen Editionen verbindet das produktive Zusammenspiel der verschiedenen Charakteristika der verwendeten Techniken, die zu einem Bestandteil der jeweiligen Gesamtkomposition werden. 


In „Lux“ experimentiert er mit der Möglichkeit der Wiederholung, die das Druckverfahren bereithält. Die zunächst in dunklem Lila auf den Stein aufgetragene Zeichnung wurde anschließend in hellem Rosa und auf dem Kopf gedreht erneut gedruckt. Das Prinzip des „Sowohl-als auch“ erfüllend, ermöglicht es die Lithografie, zwei identische und doch unterschiedliche Formen nebeneinander zu setzen. 


Die Neugier auf das Unvorhergesehene und auf das Nicht-Planbare zeigt sich in „Phaedon“. Hier bildete die mit Wasser verdünnte grüne Tusche beim Trocknen zahlreiche, in der Größe variierende Punkte, die im Verhältnis zu den sanften, horizontal verlaufenden Strichen des blauen Kreideauftrags sowohl einen Kontrast als auch eine Ergänzung darstellen. Wie in seinen Zeichnungen überlagern sich die einzelnen Formen, schmiegen sich aneinander, als würden sie miteinander tanzen. Ist es diese Leichtigkeit, die Eiben als Antwort auf die in Mendelssohns „Phädon“ gestellte Frage nach dem Sinn des Daseins gibt? 


Die Bereitschaft, die sich aus den Eigenheiten des verwendeten Materials ergebende Spontaneität zuzulassen und in den Entstehungsprozess des Werkes zu integrieren charakterisiert auch den Druck „Donnerhall“. Wie in „Phaedon“ entstand das Muster der Farbaufträge im Verlauf des Trocknens der Tusche, wobei die einzelnen Blautöne individuelle Oberflächenstrukturen ausbildeten: Während der dunklere Farbauftrag gleichmäßig und deckend ist, lassen die hellen Striche an die Struktur von Elefantenhaut denken. Eingerahmt von vier farbigen Punkten, überlagern sich die unterschiedlichen Farboberflächen, schieben sich ineinander und verbinden sich harmonisch zu einem Ganzen, wobei sie dennoch ihre Individualität beibehalten.


„Hess“ ist eine Hommage an Peter Hess, der 2002 das Projekt „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig nach Hamburg holte. Für diese Arbeit kombinierte Eiben zwei Druckverfahren, woraus sich ein produktives Miteinander der jeweiligen Oberflächen ergibt. Der türkis-blaue Hintergrund entstand als Holzschnitt und lässt sowohl die Struktur des Holzes als auch die Spuren der Bearbeitung durch eine harte Bürste erkennen. Innerhalb der orangenen Fläche mischt sich die wolkenähnliche Struktur der Lithografie mit dem Muster des Holzschnitts. Die bunten Formen lassen indes Pinselspuren erkennen; sie wurden per Hand hinzugefügt und machen so jedes Blatt zu einem Unikat. 

 

 

 

 

 

 

Text: Ferial Nadja Karrasch

paul-lincke-ufer 33
10999 berlin
info [at] keystone-editions.net
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